Give your toughts a canvas to fill...



Seit meinem 10. Lebensjahr schreibe ich Tagebuch und habe über die Jahre viele Seiten und einen ganzen Stapel an Büchern mit meinen Gedanken, Gefühlen und Erlebnissen gefüllt. Es gab Phasen in denen ich täglich all das niederschrieb, was mich beschäftigt hat und Phasen, in denen meine Lust nur alle paar Wochen für sporadische Notizen reichte. Doch in den letzten Jahren gab es diese Phasen nicht mehr und es wurde konstant immer weniger und weniger... und ich vergaß dieses gute Gefühl des Schreibens...

Bis ich vor ein paar Wochen über das Buch "Der Weg des Künstlers" von Julia Cameron gestolpert bin, ein Buch in dem es darum geht, (wieder) einen Zugang zu der eigenen Kreativität zu finden. Ich habe gerade erst mit dem Buch begonnen und ich kann noch nicht sagen, ob mir auch der Rest des Buches zusagt, aber die erste Übung "Die Morgenseiten" hat mich wieder zum Schreiben geführt und gefällt mir gut. Hier geht es darum, jeden Morgen nach dem Aufstehen einfach 3 Seiten mit all dem zu füllen, was einem im Kopf umherschwirrt. Ohne sich groß Gedanken darüber zu machen, wie es klingt oder geschrieben ist. Es soll kein literarisches Meisterwerk sein und es soll auch von niemandem gelesen werden. Es soll nur darum gehen, den eigenen Kopf, von all den Dingen mit denen unsere Gedanken uns schon morgens auf Trab halten, frei zu machen... Nach vielen Jahren des Tagebuch Schreibens fiel mir der Zugang zu dieser Übung relativ leicht und rasch kehrte die Freude und die Selbstverständlichkeit des täglichen Schreibens zurück.

Kennt ihr das? Ihr verändert etwas in eurem Leben zB. eine Gewohnheit und ohne es wirklich zu merken, kommen Dinge in Bewegung und Verändern sich kaum merklich. 
Doch eine Verbindung zwischen der aktiven Veränderung und weiteren "Folgen" stellt man erstmal nicht her. Oft ist das auch wirklich schwer, weil wir so vielen verschiedenen Faktoren ausgesetzt sind und oft so vieles um uns und mit uns geschieht... 

Auf meinem Feed habt ihr gesehen, dass ich vor kurzem mit dem Malen begonnen habe. Wie es dazu kam? Eines Morgens sagte meine Mutter, dass sie gerne ein großes Bild in knalligen Farben für die Küche hätte. Da sie schon eine recht konkrete Vorstellung hatte, wollte sie sich an eine Bekannte wenden, die selbst malt. Ohne groß darüber nachzudenken zog ich noch am gleichen Tag los um eine Leinwand und Farben zu besorgen und legte los... Seit dem sitze ich immer wieder bei uns Zuhause im Garten und male - und liebe es...
Ob die Morgenseiten etwas damit zu tun haben? Ich weiß es nicht. Aber völlig ausgeschlossen ist es wohl nicht :)




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I started writing diaries when i was ten years old. Over the years i filled many pages and books with feelings, thoughts and experiences. There´ve been phases when i wrote a lot and daily and there´ve been times i didn´t write anything for weeks. The last couple of years the writing got less and less. ...and the good feeling - of writing everything down that moves me - got forgotten. Some weeks ago i went to the library and borrowed a book called "the artists way" by Julia Cameron. In short: The book is about finding access to your own creativity. The book is filled with many practical exercises and the first one is, to start writing 3 pages every morning. She calls them the "morning pages". These writings are not supposed to be a literary masterpiece (and they are not to be read by anyone) - it´s just about writing everything down what is floating around your mind. This clears and frees your creative mind from blockages of thoughts ... okay, this is just a very short and not perfect summary; but i wanted to give you a little insight what it is about...
Have you experienced an effect on your life after changing or bringing something new into your life - but couldn´t you see the connections between these things right away?

As you might have seen i started painting a couple of weeks ago.
How did that come about? One morning my mum mentioned, she wanted to hang a large colourful painting on the kitchen-wall. That was definitely not an invitation towards me to paint something for her - because i never paint. Without thinking about it at all, i went to get a canvas and colours just the same day and started painting. From this day on i sit in our garden to paint again and again and i´m lovin it... If this is an effect of the morning pages? I don´t know! But it is not impossible :)

1 Kommentar:

  1. interssant ! echt eine gute idee oder alternative zur meditation mit dem morgens aufschreiben.. :)

    www.Santigoldblog.com

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