Vom Münsterland ins Elbsandsteingebirge

Das Elbsandsteingebirge als Ziel vor Augen, machten wir uns in der Nachts des vorletzten Mittwochs auf den Weg. Hielten, für ein Nachtlager, an dem auf dem Weg gelegenen Edersee an. Erfrischten uns in den Morgenstunden in seinem kühlen Nass. Und wärmten uns mit Kaffee, an den freigespülten Wurzeln eines Baumes, wieder auf.. Fuhren weiter. Mal durch Sonnenfelder, mal durch Nieselregen. Pflückten Blumen an jedem Halt und ließ unseren Strauß von Tag zu Tag wachsen. Ließen uns von der Imposanz der Steinformationen, von der Natur ins Nichts gesetzt, verzaubern. Suchten Unterschlupf in einer Höhle, als ein Regenschauer auf der Spitze des Gebirges über uns hinweg schwebte. Und bestaunten dann die Aussicht auf die Grüne Landschaft und die durch sie hindurchfließende Elbe als die Sonnenstrahlen langsam durch die Wolkendecke hindurch sickerte. Schlenderten einen Abend durch die von der Abendsonne in warmes Licht getauchten Straßen Dresdens. Und den darauffolgenden, durch die süßen Straßen der Altstadt von Pirna. Fieberten in einem liebevoll gestalteten Irish Pub mit den Schweizern mit. Und kochten Abendessen an der Elbe und badeten in ihr am nächsten Morgen mit leichter Gänsehaut.
                       
Ich bin verzaubert von der Zeitlosigkeit dieser Tage. Davon, wie schön es sein kann, wenn man spürt, dass der Weg das Ziel ist. Und davon, sich gemeinsam treiben zu lassen und einfach die Wegabzweigung wählt, die Schönes verspricht.

worte. von und für.

Danke, ihr Lieben, für eure Nachrichten und die vielen wohltuenden Worte zu dem Bücher-Post den ich vor einigen Tagen online gestellt habe.
Aus meinem Kindheitstraum "Schriftstellerin" ist ja vorerst nichts geworden, aber vom Schreiben habe ich mich übrigens nie weit entfernt. Auf dem Bild seht ihr meine Tagebücher, die sich seit meinem zehnten Lebensjahr mit meinen Gedanken, Gefühlen, Sorgen und Freuden gefüllt haben.

Ihr habt mir so liebe Kommentare zukommen lassen, auf diese mag ich nun ein wenig eingehen:

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» Liebe Barbara, danke für deine lieben Worte. Die Bücher auf dem dritten Bild sind die meiner Mutter. Früher war es eine ganze Bücherwand, die unser Zuhause zierte. Meine Mutter liebte es schon immer auszumisten und unseren Hausstand von ungenutztem zu befreien und ihn auf das nötigste an Dingen zu reduzieren. Das sorgte früher gerne mal für etwas Furore bei meinen Geschwistern und mir.
Irgendwann trennte sie sich auch von dem Großteil ihrer Bücher und bewahrt heute nur noch die auf, die ihr wirklich etwas bedeuten.
Nachdem ich deine Frage gelesen hatte, wurde mir klar, dass all die Bücher die ich euch vorgestellt habe, Empfehlungen meiner Mutter waren. "Winterjournal" von Paul Auster habe ich nicht gelesen. Aber "Unsichtbar"  und "Was ich liebte" von seiner Frau Siri Hustvedt. Beide haben mir sehr gefallen.

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» Wunderbare, liebe, unbekannte Isabelle! Deine warmen Worte haben meinen Tag noch etwas heller werden lassen... Auch wenn all das hier diese Anonymität mit sich bringt ist es schön zu sehen wie wir die, die Welt nicht mehr ohne Internet kennen, damit umgehen und es im Guten nutzen. Auch Worte die für einen Fremden sind, erreichen das Gegenüber. In welcher Form auch immer. Auch wenn es so viele Menschen gibt, die wir nie kennenlernen werden, verbindet uns doch alle das Eine und ich bin dankbar, so lieben Menschen auf diesem Wege zu "begegnen". Danke dir, die du mich vor einigen Monaten mit deinen Worten wieder zu einer Begeisterung zum bloggen geführt hast. Wie schön, dass wir uns auch "anonym" Gutes tun können. Alles liebe für Dich!
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» Elisa Gulia, danke du Liebe, für deine Nachricht. So einen regen Austausch hatte ich noch mit keiner anderen Bloggerin :) Ich glaube ich würde das mit dem Einrichten tatsächlich gerne irgendwie beruflich machen.  Wenn ich in einen Raum komme, stelle ich mir automatisch vor wie ich ihn einrichten und das bestmögliche aus ihm herausholen könnte. Doch irgendwie hat weder das Praktikum beim einen Innenarchitekten noch beim Raumausstatter wirkliche Begeisterung in mir hervorgerufen. Begonnen habe ich dann mit Philosophie und Kunstgeschichte, einfach aus Interesse heraus, zweites habe ich dann gegen Religionswissenschaften "ausgetauscht". Zur Zeit merke ich aber, dass mir das Kreative fehlt, dass ich der Kreativität einen höheren Stellewert in meinem Leben geben möchte... Da ich mir eh nicht vorstellen kann in diesen Bereichen zu arbeiten, kann es sehr gut sein, dass ich in naher Zukunft eine Neuorientierung in Angriff nehme. Was machst du denn neben deiner Musik und dem Modeln? Facebook habe ich, aber nur privat:)  Liebe!
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» Farina: Meine Kleidung bewahre ich in einer alten, nicht allzu großen Kommode auf. Zwar habe ich mich reduziert, doch platzt es immer noch aus den Nähten :) Ich werd´sie bald mal fotografieren...

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» Anonymous:
» Das Stricktop ist von Forever 21 
» den kleinen Teppich habe ich auf einem Flohmarkt erstanden.
» Bei dem Ort in Thailand von dem ich geschrieben habe, handelt es sich um Chiang Mai. Meine sonstige Zeit in Thailand habe ich in Pai und auf der kleinen Insel Ko Chang verbracht. Bei Gelegenheit werde ich Euch auch noch ein paar Thailand Bilder zeigen.

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Schon als Kind war ich vernarrt in Bücher. Ich liebte es in fremde Welten und Geschichten einzutauchen und mich von den Figuren & ihren unvorhersehbaren Lebenswegen und Abenteuern inspirieren zu lassen. Und ich liebte es auch in meiner eigenen Fantasie spazieren zu gehen, mir Geschichten, Personen und Schicksale auszudenken und sie aufzuschreiben. Wenn mich jemand im Kindesalter fragte was ich einmal werden möchte, dann war meine Antwort Schriftstellerin.
An den Ideen scheiterte es nicht, aber an der Umsetzung. Wenn ich heute in alten Erinnerungskisten krame stoße ich auf haufenweise Bilder und begonnene Geschichten. Beim Schreiben kam ich jedoch nie über 20 Seiten hinaus. Entweder weil ich nicht wusste wie es weitergehen sollte oder weil mich eine neue Idee überkam und ich eine andere Geschichte begann. Und als ich dann auf die weiterführende Schule kam, hörte ich auf mit dem Schreiben und laß von Jahr zu Jahr auch weniger Bücher. Stattdessen musste ich mich mit Dingen befassen die mir Kopfzerbrechen bereiteten und meist keine Freude brachten und mich so manchen Abend weinend und erschöpft vor dem Schreibtisch hängen ließen. 

In den Ferien und vor allem im Urlaub habe ich jedoch stets zu Büchern gegriffen und vor einigen Wochen habe ich mir vorgenommen dass auch im Alltag wieder öfter bewusst zu tun. Denn es ist schöner den Abend mit einem Buch als bequemlichkeitshalber am Laptop ausklingen zu lassen.


Nun drei kurze Vorstellungen von Büchern die mir am Herzen liegen:


Zum einen ist da Eve Green (klick) von Susan Fletcher, dass ich erst vor kurzem ein zweites mal gelesen habe. Eve Green, die Protagonistin und zugleich auch die rückblickende Erzählfigur, erzählt von einem Sommer auf der Farm ihrer Großeltern in einem walisischen Dorf. Wunderschöne Landschaftsbilder werden mit Worten gemalt, die verzaubern. Ein einfühlsame und ruhige Geschichte, die aber nicht langweilig wird, wenn man sich auf den Weltblick und die Gedankenwelt der jungen, achtjährigen Eve einlässt. 



"Schloss aus Glas"  (gibt´s hier) von Jeanette Walls habe ich in den letzten Osterferien gelesen als wir in der Wüste waren. Es ist die biographische Erzählung über die Kindheit und das Erwachsenwerden der Autorin, die mit ihren Eltern und Geschwistern ein wildes, abenteuerliches aber teilweise auch erschreckendes "Nomaden/Hippie-Leben"führte. Jeannette Walls lässt nichts aus. Wie zum Beispiel ihre Eltern, die zum einen kreative Lebenskünstler sind, aber sich zum anderen nicht in das System fügen wollen und können, worunter die Kinder mehr als einmal zu leiden haben. Aber auch das Freie Leben, dass sie durch die Vereinigten Staaten führt und an den verschiedensten Orten leben lässt.
Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, war ich so begeistert, dass ich mir "Ein ungezähmtes Leben" in der Bibliothek auslieh, dass von dem Leben der Großmutter von Jeannette Walls handelt. Und die Geschichte dieser unglaublich mutigen und selbstbestimmten Frau jener Zeit erzählt.



Und das vielleicht schönste Buch, dass mich unheimlich berührt und mitgenommen hat, in diese Welt zwischen den Zeilen, ist Die hellen Tage (gibt´s hier) von Zsuzsa Bánk. Es bedurfte einen zweiten Anlauf bis es mich erfasste und richtig packte. Und das geschah  dann letzten Sommer, den ich mit meiner Familie in der Provence verbracht habe. Mein erster Versuch war nämlich irgendwann mitten im Jahr zwischen Unistress und einem vollem Kopf gescheitert. Ich fand es träge und zäh. Konnte nicht eintauchen. 

Erst im Urlaub, in einer Zeit wo es keine Zeit zu geben scheint, ich mich voll und und ganz darauf einlassen konnte in die Geschichte, in die Worte einzutauchen, nahm es mich mit in eine wortgewaltige und selbst zeitlose Welt voller warmer Bilder und Inspiration. Wie auch "Eve Green" ist es ein ruhiges Buch, dass von dem Erwachsenwerden erzählt. Die Protagonisten sind hier drei Kinder die ihre Kindheit größtenteils bei der wunderbaren Eví, einer ehemalige Zirkusartistin & Mutter eines der Kinder, verbringen; an einem von Zauber erfüllten Ort, der nicht von dieser Welt zu seien scheint, "ein Häuschen, gehalten von Brettern und Drähten, eine Hütte, an die neue Teile geschraubt wurden, wenn der Platz nicht mehr reichte"
Wenn ihr die Zeit und Ruhe findet, Stück für Stück in die Welt von Aja, ihren Freunden und ihrer Mutter einzutauchen, dann nehmt sie euch.
Ein bezauberndes Buch,  das lange bei mir nachgehallt hat...

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Alles in allem ist das Spektrum dieser Bücher nicht allzu riesig oder vielfältig, aber es sind diejenigen, die mich in der letzten Zeit besonders berührt haben und von denen mehr als Textstellen hängen geblieben sind.

Liebe!

Off to the roads

Ich fahre für ein paar Tage weg und melde mich dann mit frischen Eindrücken zurück. Lasst es euch gut ergehen.
Liebe!

Orange liebt Himbeere

Als ich Ende 2011 mehrere Monate in Thailand, in einem kleinen paradiesischen Guesthouse verbrachte, habe ich meine Liebe zu selbstgemachten Fruchtsäften und Smoothies entdeckt. Jeden Tag besuchte ich den Markt am Ende der Straße und lud meinen Rucksack voll mit frischen Mangos, Papayas, Kokusnüssen und Ananasse (Den Plural von Ananas musste ich gerade nachschlagen - ich hab´s noch nie gehört), um sie dann in einem Mixer zu köstlichen Mischungen zu machen. Die Auswahl an tropischen Früchten hält sich hier in Deutschland natürlich etwas in Grenzen. Zwar tauchen sie hin und wieder in den Ladenregalen auf, doch sind sie geschmacklich weit, von den frischen vor Ort, entfernt. Also greife ich hierzulande zu weniger exotischen, dafür aber mindestens genauso leckeren Früchten. Heute gab´s eine Orangen-(gefrorene)Himbeeren-Kombination mit Soyajogurt (Alpro/Natur).
(Bei den Mischverhältnissen wird improvisiert; falls zu sauer kann das ganze mit etwas Vanillazucker o.ä.versüßt werden)



Danke, für eure lieben Nachrichten zu meinem letzten Eintrag.
Hier ein paar Antworten auf eure Fragen: 
@ Anonymous: Das Top von meinem vorletzten Beitrag stammt von Forever 21 und das Bild über meinem Bett sowie die Hamsa-Hand habe ich selbst gemacht.

@ Rauschgiftengel: Mein Zimmer ist etwa 23m2 groß-  die hohen Decken und der weiße Boden lassen es noch ein bisschen geräumiger wirken.

@ Nimsaj: Freut mich, dass es dir gefällt obwohl es vielleicht nicht ganz deinem persönlichen Farbstil entspricht. Das mit meiner Matratze und den Europaletten ist wie folgt: Ich hab meine Paletten (insgesamt 4) vom Straßenrand mitgenommen und es sind keine Originale und haben die Maße 100x120. Meine Matratze ist 140x200. Ich habe je zwei Paletten übereinander gelegt und die breiten (120cm) Seiten aneinander. Mit der Länge passt es dann Problemlos (100cm+100cm), bei der Breite allerdings fehlen eben 20cm. Zur Zeit habe ich mein Bett an der Wand stehen und habe zwischen Wand und Palette einfach die fehlenden cm freistehen lassen und die Matratze über diese "Lücke" gelegt. Das ist beim schlafen kein Problem. Als ich mein Bett mitten im Raum hatte, habe ich die Matratze einfach mittig auf die Paletten gelegt, sodass an jeder Seite 10cm überstanden und dass ging auch. 
Ich habe gerade noch mal in Internet nachgeschaut und gesehen, dass die Originalen Paletten tatsächlich andere Maßen haben als die, die ich habe. Ich befürchte da helfen dir meine Ausführungen dann nicht wirklich weiter. Vielleicht findest du aber doch noch Paletten mit anderen Maßen. Zum Beispiel Ebay Kleinanzeigen? Es müssen ja keine Originalen sein. - Ansonsten kann man sich Europaletten sicher auch mit einer Kreissäge zu recht schneiden. Wenn man "Europaletten Bett" in der Google Bildersuche eintippt findet man auch ein paar Vorschläge und Anleitungen wie man´s machen kann.

Liebe!


that´s the place where i live

Seit etwa vier Monaten wohne ich nun in diesem wunderbaren Zimmer. Bevor ich hier eingezogen bin, diente es als so gut wie ungenutztes Wohn- und Abstellzimmer der WG, was wohl daran lag, dass es ziemlich runtergekommen war. Als ich zum Besichtigungs- und Vorstellungstermin kam, kam ich eigentlich für ein anders Zimmer, aber als ich dieses dann sah war, war ich sofort verliebt. Ich riss den alten welligen PVC heraus und zum Vorschein kamen alte Dielen die ich abschliff und in Cremefarben strich. Irgendwie hatte ich von Anfang an diese Farbe vor Augen und obwohl in einigen Foren von einer so hellen Bodenfarbe abgeraten wurde ließ ich mich nicht mehr davon abbringen. Jetzt, wo ich schon einige Zeit damit lebe, weiß ich warum davon abgeraten wurde. Er wird super schnell dreckig. Und die Tatsache, dass ich im Sommer am liebsten Barfuß unterwegs bin, ist nicht besonders hilfreich. Aber was nimmt man nicht alles so auf sich. In regelmäßigen Abständen knie ich also mit Wischlappen auf dem Boden um ihn zu schrubben. Aber dafür ist´s danach um so schöner.

Da ich schon einige Zeit hier wohne, habe ich natürlich auch schon einige Male umgestellt, ich kann einfach nicht anders. In regelmäßigen Abstand habe ich immer wieder das Bedürfnis mein Zimmer zu verändern und den Möbeln & Kleinigkeiten einen neuen Platz zu geben. 

Vorher:
(Kurz nach dem Einzug:)








Flohmarkt

Ihr Lieben! Eine freie Woche liegt hinter mir und diese warmen Tage und regnerischen Nächte 
habe ich zum werken einiger Lederstücke genutzt. Denn ich hatte mich mit einen Stand für einen kleinen Flohmarkt angemeldet, der zugunsten der Organisation "Watoto Wema E.V", die sich für die Bildung von Kindern in Kenia einsetzt, stattgefunden hat. Das Ganze wurde von der wunderbaren Eva auf die Beine gestellt, der ich vor einigen Wochen zufällig begegnet bin, als ich einige aussortierte Dinge über das Internet verschenkt habe.

(Das habe ich über eine der "Verschenk´s!" - Seiten die es bei Facebook gibt gemacht. Vielleicht findet ihr ja auch eine solche Seite für eure Stadt. Es ist schön Leuten eine Freude mit Dingen zu machen, für die man selbst keine Verwendung mehr hat und die man entsorgen oder die man sonst auf den Sperrmüll tun würde. Meine WG ist über diese Seite schon in den Besitz eines neuen Sofas gekommen und ich habe eine tolle Frau kennengelernt.)

Alles Liebe für Euch
Franziska


Mein Stand auf dem Flohmarkt, mit Handy-, Tabak- und Feuerzeugtaschen, bemalten Flaschen und selbstgemachtem Schmuck sowie einige Stücken die ich aus Indien mitgebracht habe.

Das Top ist von Forever 21 und die Leggings von Tally Weijl -  (bei Kleiderkreisel erstanden)

 
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